26.April 2019

Zunahme von anti-demokratischen Einstellungen in Deutschland

die neue "Mitte-Studie" der Friedrich-Ebert-Stiftung ist erschienen

Seit 2002 untersucht die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert Stiftung regelmäßig anti-demokratische Einstellungen in Deutschland.


Die neuste Studie „verlorene Mitte – feindselige Zustände“ stellt anhand repräsentativer Befragungen fest, „dass rechtsextreme, -populistische und demokratiefeindliche Einstellungen und Tendenzen in der Mitte tief verwurzelt sind und die Normalisierung rechter Einstellungen sich immer mehr in der Mitte festschreibt und verfestigt.“ (Franziska Schröter, 2019, in: „Verlorene Mitte-feindselige Zustände“, S.11 -> hier geht’s zur ganzen Studie). Diesen Einstellungen wollen wir mit den Werten der AWO begegnen und Rechtspopulisten den Nährboden entziehen.

Man kann die Studie aber auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten: Trotz der Zunahme von fremdenfeindlichen Einstellungen, darf nicht vergessen werden, dass eine überragende Mehrheit der Befragten (96,2%) die pluralistische Demokratie befürworten und 84,1% im Rechtspopulismus eine Gefährdung der Demokratie sehen und deshalb Zivilcourage und Engagement für eine vielfältige und offene Gesellschaft fordern ( Beate Krüpper, 2019, in: "Verlorene Mitte-feindselige Zustände", 260f.)

Für uns ist die Studie einmal mehr Beispiel dafür, dass die Arbeit unserer Demokratieberater*innen, von MitWirkung und anderen Demokratieprojekten richtig und wichtig ist. 

 

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